Autismus · PDA · Familie · Schule

Was, wenn Schule nicht geht?

Ich schreibe über Autismus, PDA und unser neurodivergentes Familienleben. Dabei verbinde ich persönliche Erfahrungen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und frage: Welche Bedingungen brauchen Kinder, damit Lernen und Teilhabe möglich werden?

Illustration einer Mutter, die ihr Kind im Arm hält

neuroaffirmativerfahrungsnahforschend

Forschungsbroschüre

PDA und Schule passen oft nicht zusammen

Die neue Broschüre verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse, fachliche Einordnung und die Perspektive von Familien: Für manche autistische Kinder ist Schule keine bloße Lernumgebung, sondern eine Quelle chronischer Belastung, Angst und Erschöpfung. Die zentrale Frage lautet: Welche Bildungswege sind möglich, wenn Teilhabe nicht durch bloße Anwesenheit entsteht?

School Distress Masking Teilhabe statt Anwesenheit

Worum es hier geht

Nicht die Kinder passend machen.
Schule an ihren Bedürfnissen ausrichten.

01

Autismus & PDA

Wie sich Anforderungen bei PDA anfühlen können, warum Vermeidung oft eine Stressreaktion ist und weshalb zusätzlicher Druck die Situation verschärft.

02

Schule & Teilhabe

Welche schulischen Bedingungen neurodivergente Kinder ausschließen und was sie brauchen, damit Lernen, Sicherheit und Teilhabe möglich werden.

03

Familie & Alltag

Erfahrungen aus unserem Familienalltag: mit Überforderung, dem Ringen um passende Unterstützung und den Lösungen, die wir selbst finden mussten.

Aktueller Schwerpunkt

Broschüre veröffentlicht

Wissenschaftlich fundiert. Praxisnah. Für Fachpersonen, Schulen und Familien.

Die Broschüre „Was, wenn Schule nicht geht?“ fasst die wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu School Distress, Schulabsentismus, psychischer Belastung und schulischer Teilhabe für autistische Kinder zusammen.

Sie zeigt, warum chronischer Stress, fehlende Autonomie, unflexible Anforderungen und Masking zu erheblichen Belastungen führen können – und warum Gesundheit und Sicherheit oft die Voraussetzung dafür sind, wieder Zugang zu Bildung zu finden. Die Publikation ist frei zugänglich und kann direkt im PDF gelesen werden.

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Fachlicher Austausch

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Zwei Themen,
über die es mehr geben wird.

Trag dich unverbindlich für das Thema ein, das dich interessiert. Du erhältst eine Nachricht, sobald es neue Texte, Materialien oder ein passendes Austauschformat gibt.

01
Illustration eines erschöpften Kindes

Online-Austausch · Interessenliste

Autistisches Burnout bei Kindern

Die früher über autspace angekündigten Treffen finden aktuell nicht statt. Wenn es wieder eine Möglichkeit zum Online-Austausch gibt, informiere ich alle auf der Interessenliste.

Mehr erfahren & Interesse vormerken
02

Familienalltag · neue Texte

Wie wir lernen, wenn Schule nicht möglich ist

Unser Kind kann derzeit nicht zur Schule gehen. Ich schreibe darüber, wie Lernen bei uns trotzdem stattfindet: im Alltag, über Interessen und ohne den festen Rahmen eines Klassenzimmers.

Interesse vormerken

Aus dem autspace-Notizbuch

„Wenn wir die Interessen unserer Kinder wertschätzen, schenken wir ihnen das Kostbarste überhaupt: Selbstvertrauen. Würde. Und das Wissen: Ich bin wertvoll – nicht weil ich etwas leiste, sondern weil ich ich bin.“
Über Interessen, Anerkennung und den Wert eines Kindes Mehr Gedanken auf Facebook

Gedanken in Bildern

Autismus und PDA
in Bildern erklärt.

Manche Zusammenhänge lassen sich in Bildern leichter erklären. Diese Illustrationen zeigen, wie Belastung entsteht und warum Verhalten nie ohne seinen Kontext bewertet werden sollte.

Über autspace

Warum ich autspace gegründet habe.

Ich arbeite seit vielen Jahren in der Forschung. Seit der Autismus-Diagnose meines Sohnes beschäftigen mich neue Fragen: Was brauchen neurodivergente Familien? Warum versagen bestehende Hilfen so oft? Und weshalb wird von Kindern erwartet, dass sie sich an Bedingungen anpassen, die ihnen nicht guttun?

Auf autspace verbinde ich unsere persönlichen Erfahrungen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen. Dabei betrachte ich Autismus und PDA nicht als Defizit. Mich interessiert, welche Umgebungen Teilhabe ermöglichen – und welche Kinder daran hindern.

Vergrößerte Illustration